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Alaskan Malamute – das Kraftpaket der Inuit

05.05.2023 - Lesedauer: 3 Minuten

Alaskan Malamute Hund steht auf dem Feld

Der Alaskan Malamute ist ein robuster Schlittenhund. Den Inuit diente er zum Transport schwerer Lasten, als Helfer bei der Jagd und beim Fischen. Die Hunde sind sehr eigenständig und ihre Erziehung gestaltet sich anspruchsvoll. Sie brauchen viel Bewegung und haben einen ausgeprägten Jagdtrieb.

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Steckbrief Alaskan Malamute

Rasse
Alaskan Malamute
Herkunft
Alaska, USA
Klassifikation
Spitze und Hunde vom Urtyp
Größe
63,5 Zentimeter (Rüden), 58,5 Zentimeter (Hündinnen)
Gewicht
38 Kilogramm (Rüden), 34 Kilogramm (Hündinnen)
Körperbau
kompakt, groß, nicht plump, gut bemuskelt
Augen
mittelgroß, mandelförmig, braun, blaue Augen sind ein ausschließender Fehler
Ohren
mittelgroß, dreieckig mit abgerundeten Spitzen, meist aufgerichtet getragen
Fell und Farbe
raues, kurzes Deckhaar mit dichter, fettiger Unterwolle; Hellgrau bis Schwarz mit allen Zwischenschattierungen und Sable bis hin zu Rot; Mantelzeichnung
Besonderheiten
eine der ältesten Schlittenhunde der Arktis
Charakter
anhänglich, freundlich, würdevoll, eigenwillig, selbstsicher, kein „Ein-Mann-Hund“
Gesundheit
relativ robust, leidet unter Sommerhitze
Pflege
pflegeleicht, regelmäßig bürsten, während des Fellwechsels häufiger

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Der Schwerarbeiter aus der Arktis

Der Alaskan Malamute ist geradezu der Inbegriff des Schlittenhundes. Er wurde für den Transport von Menschen und Lasten eingesetzt. Den Inuit diente der „Hund von den Mahlemiuten“ zudem als Jagdhelfer. Bei der Zuchtauswahl wurde vor allem auf widerstandsfähige, freundliche Tiere geachtet. Die Optik spielte eine untergeordnete Rolle: Der Hund musste im rauen Klima der Arktis bestehen und hart arbeiten. Dabei ist er kein Sprinter, er wurde auf Kraft und Ausdauer hin selektiert.

Der Standard wurde 1935 niedergeschrieben und die Rasse vom American Kennel Club (Dachverband der Rassehundezüchter in den USA) anerkannt. Der Alaskan Malamute ist ein Kraftpaket, mit 63,5 Zentimetern sind die Rüden imposante Erscheinungen. Es gibt Farbschattierungen von Hellgrau bis Schwarz, von Sable bis Rot. Seine dichte, fettige Unterwolle schützt den Schlittenhund vor Kälte und Schnee. Der Alaskan Malamute ist der offizielle State Dog (Staatshund) des US-Bundeslandes Alaska.

Eigenschaften und Charakter des Alaskan Malamute

Der Alaskan Malamute ist ein umgänglicher Hund, die Menschenfreundlichkeit steckt ihm sozusagen im Blut. Das bedeutet, dass du ihn nicht für den Schutz von Haus und Hof einsetzen kannst – er begrüßt begeistert jeden Einbrecher. Er ist kein „Ein-Mann-Hund“, da die Arbeitshunde getauscht oder verliehen wurden. Dementsprechend passt er sich einer neuen Umgebung mühelos an. Die Tiere haben einen ausgeprägten Jagdinstinkt und können nur schlecht alleine bleiben. Am liebsten leben diese noch sehr ursprünglichen Hunde im Rudel. Der Malamute ist ausgesprochen bewegungsfreudig – lange, ausdauernde Spaziergänge gehören zu deinem künftigen Pflichtprogramm. Besser sind natürlich lange Schlittenhund-Touren oder anderer Zughundesport. Manche Hunde lassen sich für Agility begeistern.

Erziehung und Haltung

Die Erziehung des Alaskan Malamute erfordert Erfahrung und Hundeverstand. Er braucht dich als starken Rudelführer mit klaren Regeln und Ansagen. Schule ihn mit liebevoller Konsequenz. Malamutes sind selbstständig und selbstbewusst. Sie haben einen großen Dickkopf und sind keine Befehlsempfänger. Die intelligenten Hunde lernen schnell Kommandos, die sie aber nur befolgen, wenn sie den Sinn verstehen.

Sozialisiere deinen Welpen in einer Welpenstunde und besuche eine Hundeschule, um bei der anspruchsvollen Erziehung Unterstützung zu bekommen.

Pflege des Alaskan Malamute

Die Pflege des dichten Haarkleides gestaltet sich einfach: Regelmäßiges Bürsten ist ausreichend. Während des Fellwechsels sollte die Bürste verstärkt zum Einsatz kommen.

Gesundheit

Als relativ ursprüngliche Rasse ist der Malamute recht robust. Allerdings macht ihm Sommerhitze zu schaffen. Dem solltest du bei deinen Aktivitäten in der warmen Jahreszeit Rechnung tragen.

Andere Rassen, die dir auch gefallen könnten:

  • Wolfsspitz: Der Wolfsspitz ist eine sehr alte Hunderasse aus Deutschland. Die treuen und anhänglichen Tiere sind äußerst wachsam und misstrauisch gegenüber Fremden, weshalb man sie früher auf Bauernhöfen als Wach- und Hofhunde hielt. Aufgrund ihrer Anhänglichkeit und ihres freundlichen Wesens erweisen sie sich als wertvolle Begleiter, sowohl für Familien als auch für Alleinstehende.
  • Tamaskan: Der Tamaskan ist eine noch sehr junge Hunderasse, die als Abbildzucht entwickelt wurde: Dieser Hund soll dem äußeren Erscheinungsbild eines Wolfes so nahe wie möglich kommen. Sein Wesen jedoch hat weniger mit seinem wilden Urahnen gemeinsam: Tamaskane sind sehr freundliche und ausgeglichene Familienhunde.
  • Siberian Husky: Der Siberian Husky ist ein sehr ausdrucksstarker Hund, den du geistig und körperlich unbedingt fordern musst. Gelingt dies, erweist er sich als liebevoller und treuer Familienhund.
  • Akita Inu: In Japan sind Hunde hoch angesehen – so sehr, dass einige typische Rassen sogar in den Status eines „nationalen Naturdenkmals“ erhoben wurden. Beim Akita Inu war das 1931 der Fall. Heute erfreut der große Hund mit seiner charakteristischen Erscheinung sich internationaler Beliebtheit.
  • Alaskan Klee Kai: Der Alaskan Klee Kai sieht aus wie ein Husky, ist aber keiner. Jedoch sind die nordischen Artgenossen seine Vorfahren – und wie jene sind Klee Kais sehr aktiv und schlau. Sie haben eine enge Beziehung zu ihren Halterinnen und Haltern.

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