Die Katze ist per se keine Freundin von Veränderung – schon gar nicht von so bahnbrechenden wie einem Umzug. Sensibel, wie sie ist, kann die Samtpfote bereits ein umgestellter Sessel gehörig irritieren – wie ist es dann erst mit einer Umsiedlung in eine ganz neue Umgebung? Ein paar Tricks helfen, deine Mieze mit so wenig Stress wie möglich an euer neues Zuhause zu gewöhnen.
Sobald die größte Aufregung sich gelegt und sich die Samtpfote eingefunden hat, beginnt sie, ihre Wohnung zu erobern. Dann ist vor ihr nichts mehr sicher! Daher ist es ratsam, Nippes und Spitzendeckchen fortzuräumen, aber auch Arbeitsabläufe und Gewohnheiten zu kontrollieren und eventuell zu ändern.
Abenteuerlust und Mut werden den Katzenkindern teilweise in die Wiege gelegt. Zudem hängt vieles mit den Erfahrungen der Katzen zusammen. Wenn junge Katzen in ihrer sensiblen Entwicklungsphase das Reisen als etwas Positives erfahren, verbinden sie Autos und Transportkörbe nicht nur mit der stressigen Erfahrung eines Tierarztbesuches.
Die Sonne scheint, es wird wohlig warm, und der Sommer ist endlich da. Während wir Menschen uns jetzt im Freibad und an Gewässern tummeln, leiden viele Katzen unter der Hitze. Zwar benötigen sie regelmäßige Sonnenbäder, aber zu heiß sollte es nicht sein. Mit ein paar kleinen Tricks kannst du aber dafür sorgen, dass deine Mieze Sommer und Hitze gut übersteht.
Die meisten Halter von Katzen haben sich unter anderem auch deswegen für ihren Stubentiger entschieden, weil Katzen als sehr reinlich gelten. Katzen stubenrein zu bekommen, ist meist schnell erreicht, und die Katze kann so auch längere Zeiträume allein verbringen. Und doch kommt es immer wieder vor, dass Katzen unsauber werden. Das geschieht jedoch niemals ohne Grund.
Katzen sind von Natur aus sauber und reinlich. Sie erledigen ihr Geschäft geradezu peinlich reinlich, am liebsten diskret und ungestört. Deshalb ist der Standort der Katzentoilette enorm wichtig: An einem ruhigen Ort, aber auf keinen Fall in der Nähe des Fress- oder Schlafplatzes, steht die Toilette richtig.
Er ist Pflicht für ein katzengerechtes Dasein und Abenteuerspielplatz zugleich: der Kratzbaum. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob deine Mieze Auslauf nach draußen hat oder nicht – das Utensil ist unverzichtbar. Der Kratzbaum ist das wichtigste Möbel für den Stubentiger. Denn das Krallenschärfen gehört zum notwendigen Katzenalltag, bei dem deine Katze die äußere Hülle der Krallen abstreift.
Bei der Anschaffung einer Katze stellt sich jedem zukünftigen Katzenhalter immer auch die Frage, ob die Samtpfote Freigänger sein kann und soll oder nicht. Reine Wohnungskatzen können durchaus ein glückliches Leben führen. Katzenhalter, die in der Großstadt oder nahe einer verkehrsreichen Straße leben, sollten ihre Mieze generell nur im Haus halten.
In jedem Fall sollte deine Katze gechippt, zumindest aber tätowiert sein, wenn sie Freigang hat. Die Kennzeichnung kannst du kostenlos registrieren lassen, sodass Mieze im Ernstfall auch sicher identifiziert werden kann. Darüber hinaus sollten Freigänger kastriert sein, weil dies ihren Bewegungsradius einschränkt und zudem noch Nachwuchs verhindert.
Ein Balkon ist unglaublich spannend für Katzen, die keinen Freigang haben – gibt er ihnen doch die Möglichkeit, auch als Stubentiger mal draußen zu sein. In der Sonne dösen, Vögel beobachten und spielen. Ein spezielles Katzennetz ist hier aber ein Muss. Bevor du jedoch ein solches Netz anbringst, solltest du die Einwilligung dazu von Vermieter und Hausverwaltung schriftlich einholen.
Schlafende Hunde soll man bekanntlich nicht wecken, und für Katzen gilt diese Regel auch. Die Seidentiger verbringen rund 15 Stunden des Tages damit, zu dösen, zu schlummern oder tief zu schlafen. Katzen brauchen diesen Schlaf, um körperlich und seelisch regenerieren zu können.
Kätzchen sind spätestens mit etwa acht Wochen stubenrein, wenn man ihnen ihr stilles Örtchen zeigt und sie dort ungehindert, ungestört und ohne negative Erfahrungen ihr Geschäft verrichten können. Das Katzenklo sollte daher an einem ruhigen, immer zugänglichen Platz und möglichst weit entfernt vom Futternapf stehen.