Das Hundefell ist ein Gesundheitsbarometer: Glänzt es, geht es dem Hund in der Regel auch glänzend. Mattes, schuppiges Fell deutet meist auf einen Mangel hin, und schon deshalb solltest du dich regelmäßig und intensiv um die Haut und die Behaarung deines Hundes kümmern. Je nach Fell solltest du deinen Vierbeiner einmal pro Woche kämmen und bürsten, manche Rassen müssen auch regelmäßig geschoren oder getrimmt werden.
Langhaarige Hunderassen benötigen je nach Felldichte und -struktur eine spezielle und besonders intensive Körperpflege. Wir erklären dir, was du dabei beachten musst, und welche Hilfsmittel dir die Pflege von Langhaarfell erleichtern. Wenn der Hund ins Schlammloch springt oder sich genüsslich in Kuhmist wälzt, stehst du vor der Frage: Baden – ja oder nein? Die Antwort: Ja, aber so selten wie möglich.
Die Pflege von kurzem Fell ist nicht unbedingt zugleich auch ein kurzes Vergnügen. Struktur und Dichte der Behaarung, Fellwechsel und durchschnittlicher Haarverlust bestimmen den Pflegeaufwand. Bei manchen Hunden reicht wöchentliches Bürsten, andere müssen geschoren, getrimmt oder gebadet werden. Viele Rassen mit kurzem, glattem Fell haben eine sich nur langsam regenerierende Hautflora, die sich nach dem Baden nur mühsam erholt.
Zeigt ein Hund die Zähne, heißt das für den Angreifer: „Sieh dich vor! Ich bin schwer bewaffnet!“ Diese Geste ist wenig beeindruckend, wenn dabei nur müffelnde braune Stifte sichtbar werden. Das Gebiss des Hundes ist Waffe, Jagdinstrument und Fresswerkzeug zugleich, deshalb sind gesunde Zähne und Zahnpflege für den Hund lebenswichtig. Unzerkautes Futter setzt wichtige Nährstoffe nicht mehr frei.
Kaum wird es draußen warm, bricht beim Hundehalter der kalte Angstschweiß aus, weil die Zeckenzeit beginnt. Ab einer Außentemperatur von etwa plus 7 Grad werden die kleinen Biester aktiv. Dann lauert im Wald und auf der Wiese wieder die große Gefahr durch winzige, blutsaugende Spinnentiere. Zecken übertragen mehr Krankheitserreger als jede andere Parasitenart, und weltweit gibt es rund 800 Zeckenarten.
Bereits an den ersten warmen Frühlingstagen ist es wieder Zeit für den Zeckenschutz. In Deutschland lauern vor allem der Gemeine Holzbock, die Auwaldzecke und die Braune Hundezecke im hohen Gras und Unterholz. Ein Zeckenbiss kann gefährliche Krankheitserreger der Borreliose, Babesiose, Ehrlichiose oder FSME übertragen.
Wenn dein Hund auf dem Küchenboden klingt wie ein Stepptänzer, dann solltest du dir die Pfoten mal genauer ansehen. Seine Krallen dürfen den Boden nicht berühren, wenn er aufrecht steht. Viele Hunde sind heute zu selten unterwegs oder laufen zu häufig auf weichen Böden im Wald und Park, sodass sich die Krallen nicht von allein abnutzen und wir uns um die „Pediküre“ bei unseren Fellnasen kümmern müssen.
Frischer Schnee hat für viele Hunde eine ähnlich berauschende Wirkung wie Sand. Die meisten Vierbeiner toben und springen beim Spaziergang ausgelassen darin herum, versuchen einzelne Flocken zu erhaschen und stupsen mit der Schnauze in das kühle Weiß. Streusalz, feuchte Kälte, dünnes Fell oder hohes Alter können den Winter aber auch zu einem unangenehmen Gesellen für dein Tier machen. Mit ein paar Accessoires, Gesundheits- und Pflegeprodukten kannst du aber dafür sorgen, dass die eiskalten Wochen des Jahres für deine Fellnase eine wirklich coole und gesunde Zeit werden.